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Unsere Schule hat sich im Oktober 2004 als „Umweltschule in Europa“ beworben. Damit streben wir an, das Ziel der Umweltbildung nachhaltig zu verfolgen.
Zwischen dem 1.10.2004 und dem 1.6.2006 sind aus den Handlungsbereichen Wasser, Abfall und Energie zwei Projekte zu erarbeiten und umzusetzen. Wir haben uns entschieden, an den Themen „Mülltrennung und –vermeidung“ sowie „Streuobstwiese“ mit den Lehrern, Schülern, Eltern und weiteren Beteiligten zu arbeiten. Für alle Schulräume sind 4 verschiedene Mülleimer angeschafft worden für Kunststoff, Papier, Kompost und Restmüll. Die Kinder der einzelnen Klassen entsorgen im Rahmen der Klassendienste diesen Müll in Container mit den gleichen Farben. Die Mülltrennung ist im Unterricht durch die Schüler der 4. Klasse demonstriert und gemeinsam durchgeführt worden. Auf diese Weise entwickeln die Kinder und Lehrer ein Bewusstsein für Wertstoffe, das sie auch im häuslichen Umfeld anwenden sollten.
Unser umfassenderes Projekt ist die Einbeziehung der Streuobstwiese in das Schulleben, sprich: in den Unterricht und darüber hinaus gehende Aktivitäten. Neben den jahreszeitlich wiederkehrenden und Klassenstufen gebundenen Aktionen auf der Wiese, wie
1. Klasse: Gras zusammenharken, Teilnahme am Mostfest,
2. Klasse: „Die Wiese als Lebensraum“, Teilnahme am Mostfest,
3. Klasse: Nistkästen säubern,
4. Klasse: Aktionen zum Blütenfest,
kann nun bald auch das Strohballenhaus als außerschulischer Lernort einbezogen werden. Die Wiese mit Strohballenhaus dient als Naturerfahrungsraum. Erforschungen von Zusammenhängen in der Tier- und Pflanzenwelt sind vor Ort möglich.
An den Planungen und Durchführungen für das Strohballenhaus waren und sind neben Schülern, Eltern, Lehrern und anderer für unsere Schule arbeitenden Personen beteiligt: der NABU, die Gemeinde, die Samtgemeinde, die BBS II ais Gifhorn, die ortsansässigen Landwirtung, Bauunternehmer sowie Frau Sauß als Architektin.
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