AG Geschichten aus dem Korb gezaubert

Geschrieben von Jeanette Schmidt.

Der gestohlene Drachenschatz

In einer Nacht unter einem Apfelbaum war ein Schatten zu sehen – ein maskierter Mann, er war gerade dabei, ein Loch zu graben. Ein kleiner Drache sah ihm dabei zu. Dann schoss der kleine Drache einen Feuerball, als er sah, dass der maskierte Mann eine Kiste aus der Erde zog. Die Kiste leuchtete hell, als der kleine Drache in das Licht guckte, war es so, als ob der kleine Drache hypnotisiert wäre.

Dann kamen andere Drachen und griffen an. Um sich zu schützen, hob der maskierte Mann die große, schwere Kiste hoch. Dann guckten auch die anderen Drachen in das Licht der Kiste und waren auch wie hypnotisiert. Dann war alles still bis auf das gemeine Lachen des maskierten Mannes. Als es anfing Morgen zu werden, sah man ein helles Licht im Wald und niemand hat je wieder von der Kiste, den Drachen und dem maskierten Mann gehört. Zu Ende.

„Och, schade!“, sagte Elisa, die kleine Schwester von Anna. Anna hatte ihr wie an jedem Abend eine Geschichte erzählt. Auf Annas Schulter saß ihr kleiner Drache Drakun. Niemand wusste von dem Drachen. Sie glaubten, dass alle Drachen nicht mehr überlebt haben und dass der maskierte Mann alle getötet hat.

Elisa mochte die Geschichte von Anna. Aber die Geschichte war schon gruselig. Als Elisa eingeschlafen ist, flüsterte Anna ein Wort: Zauber, zauber, groß und klein, genau so soll es sein. – und zack, wurde Drakun groß. So groß, dass Anna auf ihm fliegen konnte. „Los, Drakun, los!“, rief Anna. Anna machte das Fenster auf und dann flogen sie los.

„Juchu!“, rief Anna. Sie flogen über einen dichten Wald. Dann, ganz plötzlich, wurde Drakun irgendwie unruhig. „Ruhig, ruhig“, sagte Anna, „ was ist denn los?“ Dann sah Anna ein sehr schwaches Licht aufblinken. Drakun wurde immer unruhiger. „Komm, Drakun, fliegen wir nach Hause“, sagte Anna. Als sie zuhause angekommen waren, wurde es langsam wieder Tag. Anna muss in drei Stunden in die Schule. Schnell legte sich Anna in ihr Bett. Am Morgen machte Anna sich für die Schule fertig. Dann ging sie zur Schule. Auf dem Weg traf Anna ihre beste Freundin Angelina. Angelina wusste auch von Annas Drachen und sie hatte auch einen. Als sie angekommen waren, war alles wie leergefegt und keinen Ton hat man gehört. Dann sahen sie, dass die Tür der Schule offen ist. „Hu, ist das gruselig“, sagte Angelina. „Hallo, ist hier jemand? Hallo…“, rief Anna. Dann sah Anna ein großes Loch im Boden. „Guck mal, Angelina.“, sagte Anna. „Wow, das ist ja ein großer, leuchtender Kristall!“ Neben dem Kristall lag eine kaputte Kiste. „Der gestohlene Drachenschatz!“, sagten Anna und Angelina. Dann zerbrach der Kristall in 1000 Stücke und ein kleiner Babydrachee kroch aus dem Loch heraus. „Ooh, wie süß!“, sagte Angelina. Der kleine Babydrache war lila-grün und er sang eine sehr schöne Melodie. Der kleine Drache setzte sich auf Annas Schulter und leckte ihr das Gesicht ab. So kam es dazu, dass der Drachenschatz ein kleiner Drache war und somit ist der Tag vergangen.

Erdacht von einer Viertklässlerin

Schüler schreiben...

Geschrieben von Jeanette Schmidt.

In unserer AG ziehen die Kinder aus einem verdeckten Korb Gegenstände und lassen sich zu Geschichten inspirieren. Zu einem Regenmacher und einem Stoffelefanten fiel einem Schüler aus Klasse 3 diese Geschichte ein:

Der Regen und der Elefant

Es war einmal ein Elefant, er hatte genug Wasser, es war ein sehr großer Fluss. Der Elefant war natürlich bei seiner Herde. Und eines Tages wurde es heiß, sehr heiß, so heiß, dass der große Fluss ausgetrocknet war. Die Elefanten hatten kein Wasser mehr zum Trinken. Da hatte der Elefanten Boss eine Idee: „Ich könnte mit den Wolken reden, ob die Wolken dann für uns regnen? Dann hätten wir wieder Wasser zum Trinken.“ Und dann hat er versucht, mit den Wolken zu reden. Dann hat der Elefanten Boss gefragt: „Wolken könnt ihr es regnen lassen?“ Dann haben die Wolken gesagt: „Ok.“ Und dann hat es in Strömen geregnet. Und die Elefanten hatten Freundschaft mit den Wolken. Und wenn es mal sehr heiß war, haben es die Wolken regnen lassen.

Idee einer Viertklässlerin:

Geschrieben von Jeanette Schmidt.

Der Hase Florry ist gerade auf der Suche nach Möhren. Möhren sind seine Leibspeise, müsst ihr wissen. „Da sind ja ein paar!“ denkt sich Florry. Aber der vergessliche Florry wusste nicht, dass er geradezu in den Garten von Herrn Klawitsch gelaufen war! Der Klawitsch saß gerade mit seiner Frau auf der Terrasse und aß Kuchen. Florry war gerade dabei 2 von den dicken Möhren aus dem Beet herauszuziehen, da sah es der Klawitsch. „Ah siehst du, da ist ein Hase!!! Er frisst unsere kostbaren Möhren!!! Den schnapp ich mir!!! Dir wird es schlecht gehen Hase!!!“ Oh der arme Florry rannte um sein Leben, der dicke Klawitsch hinterher. Das sah vielleicht lustig aus! Irgendwann hatte Florry ihn abgehängt. Jetzt wusste er aber gar nicht mehr wo er war, er ist ja die ganze Zeit in wildem Zick-Zack hin- und hergerannt. Er lief lieber noch ein bisschen weiter falls Klawitsch ihn doch noch fand. „Platsch!“ Oje, Florry hatte nur nach hinten geschaut während er gelaufen ist! Er war in einen Teich gefallen! Er tauchte bis kurz vor den Grund, bis er keine Luft mehr kriegte. Auf einmal stieß ihn von noch weiter unten irgendetwas an! Er schrie und so hatte er gar keine Luft zum Atmen mehr. Da stieß ihn das Wesen so stark an, dass Florry in hohem Bogen aus den Tiefen des Teiches flog und dann am Rand landete. Da stieg das Wesen aus dem Teich heraus. Es war eine riesengroße Schildkröte! „Danke“ hauchte Florry atemlos „Danke“.

Sponsorenlauf für Waisenkinder in Äthiopien

Geschrieben von Sybille Tanneberger.

5FBDB6DE 8429 4FBD 8955 5598061F9D5D

7A40CC63 8917 4AF4 812F F1573B4A5BA7

Alle Kinder der Schule lauschten aufmerksam den Erzählungen von Frau Ines Buchholz aus Wasbüttel vom Verein "Gemeinsam für Kinder der Welt". Sie hörten davon, wie die Kinder in Äthiopien leben, wie das Schulgebäude aussieht und wo Familen einkaufen. Spannend war für die Grundschüler, dass Kinder in anderen Teilen der Welt nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden, sondern manche einen Fußweg von über 4 Stunden auf sich nehmen, um zur Schule zu kommen. Nach dem Bericht von Frau Buchholz war allen Kindern klar: sie möchten beim Sponsorenlauf in Wasbüttel dabei sein und viel Geld für die Kinder in Äthiopien erlaufen. Manche Kinder haben weitergehende Ideen entwickelt und planen an dem Tag kleine, selbstgemachte Dinge zugunsten der Kinder in den Waisenhäusern zu verkaufen.

 

Unser Dorf soll sauber bleiben

Geschrieben von Sybille Tanneberger.

20190308 114606 001

In jedem Frühjahr beteiligen sich die Kinder der Grundschule Wasbüttel an der Müllsammelaktion unseres Dorfes, so auch in diesem Jahr. Unter erschwerten Wetterbedingungen,  bei Wind und gelegentlichen Regenschauern machten sie sich ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Handschuhen, Zangen und Eimern, auf den Weg und suchten eine kleine Strecke am Rande von Wasbüttel nach Müll ab. Eifrig sammelten sie auf Wegen und in Gräben. Auch, wenn sie gerne viel Unrat gefunden hätten, so war es doch für alle erfreulich, mit wie wenig „Ausbeute“ sie in die Schule zurückkehrten.

Kürzlich aktualisiert4